Lizzie im Garten – die neue Kollektion

 „Ich liebe meinen Garten. Hier schreibe ich gerade in der Lieblichkeit eines Spätnachmittags, immer wieder unterbrochen von den Mücken und der Versuchung, all die Pracht des jungen Grüns zu bestaunen, auf das vor einer halben Stunde ein kühler Regenschauer niedergegangen ist. Zwei Eulen sitzen in meiner Nähe und führen eine lange Unterhaltung, die ich genauso genieße, wie wenn Nachtigallen schlagen.“

 

So beginnen die Aufzeichnungen Elizabeth von Arnims, die den verwilderten Garten ihres preußischen Mannes in ein Prachtstück verwandelt hatte. In England geboren, war ihr die Liebe zum Garten wahrscheinlich  vorherbestimmt. Auch wenn sie mit den Bedingungen des Gärtnerns Kontinents zu kämpfen hatte. So heißt es folgerichtig: „Ich habe bei der Auswahl der gelben Blumen darauf geachtet, nur anspruchslose Blumen zu nehmen, die leicht zufriedenzustellen, ja dankbar für wenig sind, denn mein Boden ist keineswegs das, was man sich wünscht, und für die meisten Pflanzen ist das Klima ziemlich ungünstig. Ich bin jeder Blume aufrichtig dankbar, die bereit ist und robust, hier zu gedeihen.“ Sie schreibt von ihrer Leidenschaft für dieses kleine Stück Land, das trotz ständiger Besucher, teilweise erwünscht, aber auch unerwünscht, ihr Paradies und Rückzugsort war. Mein Garten bedeutet mir ähnliches und ich ließ mich zu dieser Frühjahr-Sommer-Kollektion von Arnims „Elizabeth und ihr Garten“ und meinem Garten, auf den ich jetzt von meinem Schreibtisch aus schauen kann, inspirieren.

Natürlich kommen für eine solche „natürliche“ Kollektion auch nur hochwertige Naturfasern in Frage. Fair gehandelte Bio-Baumwolle, Seide und Beiwerk wie kleine Perlmuttknöpfe oder Vintage-Material aus Restbeständen anderer Designer verwende ich für diese Kollektion. Die Stücke der Kollektion sind benannt nach Pflanzen, die in meinem Garten wachsen.

Ich freue mich auf Euer Feedback.

Eure Sandra von elbfeeberlin

English version:

Lizzie in the garden

 

„I love my garden. I am writing in it now in the late afternoon loveliness, much interrupted by the mosquitoes and the temptation to look at all the glories oft he new green leaves washed half an hour ago in a cold shower. Two owls are perched near me, and are carrying on a long conservation that I enjoy as much as any warbling of nightingales.“

With these words Elizabeth von Arnim starts her notes about her garden – the garden of her German husband, that she changed from a wilderness into a little paradise of flowers. Elizabeth was born in England – and so she loved gardening – of course. Though she has struggles with the climate and the conditions on the continent and the row of visitors. Nevertheless, she loves her garden as her hideaway– and so do I.

And that´s why my garden – and Elizabeth´s garden inspired me to this new collection. Of course I used only natural fibers, fairly and organic produced, added with some vintage material. The pieces of this collection have their names from flowers in my garden.

I am looking forward to your feedback.

Sandra from elbfeeberlin

Willkommen 2019

Hallo, Ihr Lieben, toll, dass Ihr hier seid.

Schaut Euch Elbfeeberlins Kollektionen auf diesen Seiten an.

Meine Philosophie ist es, so nah wie möglich an den Wünschen meiner Kundinnen zu sein. Deshalb können viele meiner Entwürfe als Vorschläge zum Weiterentwickeln der eigenen Ideen dienen.

Lasst Euch inspirieren!

Eure Sandra von elbfeeberlin

Slowly and forever

Fünf Entwürfe langer Brautkleider haben es in die Kollektion für 2019 geschafft. Sie vereint die Liebe zum Detail und nachhaltigen Material.

Vier davon sind Zweiteiler, d. h. sie bestehen aus einem Oberteil und einem Rock – so sind die Teile untereinander austauschbar. Oberteile und Röcke können ganz nach Brautwunsch  neu kombiniert werden. Nach der Hochzeit könnenRock und Oberteil zu anderen Stücken kombiniert werden – so kann frau ihren großen Tag und die Erinnerungen daran auch später genießen.  Das fünfte Kleid, das einzige einteilige der Kollektion, ist für mich ganz besonders, denn es ist so zart und reduziert, dass es die Braut elfenhaft in Szene setzt.

Die Materialien sind ausgesucht und so nachhaltig wie möglich: Bio-Fairtrade-Baumwolle und Tüll, Seide, Vintage-Spitze und leftover-Spitzenteile.

Alle Stücke entstehen, wie immer bei elbfeeberlin, aus ausgesuchten Naturfasern und nachhaltigen Stoffen in liebevoller Handarbeit im Berliner Atelier.

Und hier sind die Modelle:

Ava:

Ada:

Lilli:

Anna:

Mimi:

 

Mehr Details zu den Kleidern findet Ihr hier:

„Slowly and forever“ – in Details

 

 

 

 

 

 

 

„WildThing“ Kollektion Herbst/ Winter 2018/19

Diese Kollektion bezog ihre Inspiration nicht, wie bei mir sonst häufig der Fall, aus einer literarischen Quelle oder von einer Reise.

Modell „Jennifer“

Im Sinne der zero-waste-Nachhaltigkeit hatte ich mir vor einiger Zeit vorgenommen, auch kleinste Wollreste aufzuheben und einer Weiterverarbeitung zuzuführen – herausgekommen ist die Idee, alle diese Wollreste zu großen Knäulen zusammenzuführen, sodass daraus neue Stücke, insbesondere Pullover, entstehen können. Hinzu kamen noch Stoffe, die ich aus dem Nachlass eines Herrenschneiders bekommen hatte. Ergänzt werden diese „leftover-materials“ von fair gehandelter und ökologisch produzierter Baumwolle und Merino- und Schurwolle. Diese Materialien gehören bei mir ja mittlerweile schon zu den Klassikern.

Die Kollektion „WildThing“ besteht aus zehn Teilen. Die neun Pullover und der eine Rock, der zu allen passt, entstanden und entstehen alle in meinem Berliner Atelier.

Modell „Cyndi“

Modell „Bonnie“

Modell „Blondie“

Modell „Whitney“

Modell „Kate“

Modell „Tracy“

Modell „Kim“

Modell „Tina“

(Unser Model Eva trägt zu den Pullovern immer den Rock der Kollektion „Tanita“)

Als ich  über Namen für meine Kollektion nachdachte und dabei die einzelnen Teile betrachtete, musste ich plötzlich an die Popsängerinnen der 1980er denken. Irgendwie passten sie zu den Pullovern. Sie waren wild, unabhängig und doch irgendwie fester Bestandteil der Kultur. Für mich sind sie genau so wie die Teile dieser Kollektion.

 

Ich freue mich auf Euer Feedback.

Eure Sandra von elbfeeberlin

Elbfeeberlin goes A I or Consentric-Technologie …oder so

Selbst ich als kleine One-Woman-Show in der Unternehmerbranche werde ab und zu von anderen Unternehmen umworben. Dann freue ich mich immer, denn solche Anwerbeversuche kommen teilweise unfreiwillig komisch daher.

Beispielsweise erhielt ich vor einigen Tagen einen Brief  von der Deutschen Post. Im Adressfeld stand schon mal: „elbfeeberlin, An die Geschäftsleitung“ – da dachte ich gleich – dit bin icke – Geschäftsleitung, dazu noch Designerin, Näherin, Strickerin, Stickerin, Brautberaterin, Putzfrau, Buchhalterin – aber hier wurde ich als Geschäftsführerin angesprochen – wie toll war das denn.

Die Anrede richtete sich an „Liebe Digital-Querdenker/innen,“ Und schon wieder bingo. Das war wieder ich, die zu einem Vortrag über modernes Marketing – „…Consentric Technologie als Brückenschlag zwischen Online und Offline.“ – eingeladen wurde. Künstliche Intelligenz soll mich im Kund*innendialog unterstützen.

Auf der Seite der Deutschen Post heißt es dazu:

Wirkungsvoller war Ihre Kundenansprache noch nie! Mit CONSENTRIC hat die Deutsche Post einen innovativen Dialogmarketing-Ansatz entwickelt, der die Wertigkeit und Nachhaltigkeit der Offline-Welt mit der Dynamik der Online-Welt verbindet:

Erreichen Sie mit Ihren Werbebotschaften die relevanten Zielgruppen über den besten Kanal-Mix.

Analysieren Sie die Werbewirkung Ihrer Kampagnen kanalübergreifend.

Technologische Basis bildet das datenschutzkonforme Matching der Postadresse der Konsumenten mit dem CONSENTRIC Cookie und eine hochperformante Web-to-Print Lösung, die die individuelle Produktion und zeitnahe Versendung von DIALOGPOST ermöglicht.“ (Quelle: https://www.deutschepost.de/de/c/consentric.html)

Aha. Da fällt doch der Groschen. Nach der echt guten Performance mit all den tollen neuen Worten – dem neudeutschen Sprech (dabei habe ich noch nicht einmal alle tollen neuen Wörter hier zitiert) läuft es darauf hinaus, dass meine Stammkundinnen Post bekommen sollen – so wie früher von Otto, Quelle oder Neckermann.

Also ich weiß nicht, ob ich das so möchte… Doch eigentlich weiß ich es.  Da schreibe ich meine Kund*innen lieber selbst an.

Aber danke, liebe Post, dass Du an mich gedacht hast.

 

Eure Sandra von elbfeeberlin