Young Party Outfits

Young Party Outfits

Ganz private Gründe haben mich zu dieser kleinen Kollektion geführt. Wir haben diverse Feste in diesem Jahr, bei dem die „älteren“ Kinder zu ihrem Recht kommen und im Mittelpunkt stehen. Ich meine damit natürlich Konfirmationen, Firmungen und Jugendweihen.

Wir haben im familiären und im Freundeskreis den bunten Strauß aller dieser Varianten und wollen dementsprechend gekleidet sein. Deshalb gibt es nun bei elbfeeberlin Kleider, die genau für diese Anlässe geschaffen wurden, aber natürlich auch ein anderes Mal getragen wurden.

Manche Kleider sind für Gäste, einige für die Hauptperson eines solchen Festes perfekt geeignet.

Diese Kollektion entstand ganz nach den Ideen meiner Mädels – danke meine Süßen!

Very private reasons led me to this collection. It is meant for young women, who have their first festive events.  – like confirmation etc.. Some dresses are meant for guests, some for the girl, who is in the center oft he event.

My girls gave me the ideas – thank you my sweet girls!

Lizzie im Garten – die neue Kollektion

 „Ich liebe meinen Garten. Hier schreibe ich gerade in der Lieblichkeit eines Spätnachmittags, immer wieder unterbrochen von den Mücken und der Versuchung, all die Pracht des jungen Grüns zu bestaunen, auf das vor einer halben Stunde ein kühler Regenschauer niedergegangen ist. Zwei Eulen sitzen in meiner Nähe und führen eine lange Unterhaltung, die ich genauso genieße, wie wenn Nachtigallen schlagen.“

 

So beginnen die Aufzeichnungen Elizabeth von Arnims, die den verwilderten Garten ihres preußischen Mannes in ein Prachtstück verwandelt hatte. In England geboren, war ihr die Liebe zum Garten wahrscheinlich  vorherbestimmt. Auch wenn sie mit den Bedingungen des Gärtnerns Kontinents zu kämpfen hatte. So heißt es folgerichtig: „Ich habe bei der Auswahl der gelben Blumen darauf geachtet, nur anspruchslose Blumen zu nehmen, die leicht zufriedenzustellen, ja dankbar für wenig sind, denn mein Boden ist keineswegs das, was man sich wünscht, und für die meisten Pflanzen ist das Klima ziemlich ungünstig. Ich bin jeder Blume aufrichtig dankbar, die bereit ist und robust, hier zu gedeihen.“ Sie schreibt von ihrer Leidenschaft für dieses kleine Stück Land, das trotz ständiger Besucher, teilweise erwünscht, aber auch unerwünscht, ihr Paradies und Rückzugsort war. Mein Garten bedeutet mir ähnliches und ich ließ mich zu dieser Frühjahr-Sommer-Kollektion von Arnims „Elizabeth und ihr Garten“ und meinem Garten, auf den ich jetzt von meinem Schreibtisch aus schauen kann, inspirieren.

Natürlich kommen für eine solche „natürliche“ Kollektion auch nur hochwertige Naturfasern in Frage. Fair gehandelte Bio-Baumwolle, Seide und Beiwerk wie kleine Perlmuttknöpfe oder Vintage-Material aus Restbeständen anderer Designer verwende ich für diese Kollektion. Die Stücke der Kollektion sind benannt nach Pflanzen, die in meinem Garten wachsen.

Ich freue mich auf Euer Feedback.

Eure Sandra von elbfeeberlin

English version:

Lizzie in the garden

 

„I love my garden. I am writing in it now in the late afternoon loveliness, much interrupted by the mosquitoes and the temptation to look at all the glories oft he new green leaves washed half an hour ago in a cold shower. Two owls are perched near me, and are carrying on a long conservation that I enjoy as much as any warbling of nightingales.“

With these words Elizabeth von Arnim starts her notes about her garden – the garden of her German husband, that she changed from a wilderness into a little paradise of flowers. Elizabeth was born in England – and so she loved gardening – of course. Though she has struggles with the climate and the conditions on the continent and the row of visitors. Nevertheless, she loves her garden as her hideaway– and so do I.

And that´s why my garden – and Elizabeth´s garden inspired me to this new collection. Of course I used only natural fibers, fairly and organic produced, added with some vintage material. The pieces of this collection have their names from flowers in my garden.

I am looking forward to your feedback.

Sandra from elbfeeberlin

Willkommen 2019

Hallo, Ihr Lieben, toll, dass Ihr hier seid.

Schaut Euch Elbfeeberlins Kollektionen auf diesen Seiten an.

Meine Philosophie ist es, so nah wie möglich an den Wünschen meiner Kundinnen zu sein. Deshalb können viele meiner Entwürfe als Vorschläge zum Weiterentwickeln der eigenen Ideen dienen.

Lasst Euch inspirieren!

Eure Sandra von elbfeeberlin

Ostern auf dem Dorf

Wenn ich an Ostern in meiner Kindheit denke, habe ich ihn sofort vor Augen – den Garten meiner Oma Elli.

Ich wohnte damals in einer Kleinstadt namens Tangerhütte in der Altmark, die ich selbstverständlich für den Nabel der Welt hielt – es gab etwa 7000 Einwohner – auf dem Dorf, da wohnte meine Oma. In Sandfurth gab es etwa 50 Häuser, die alle an einer Straße, der Dorfstraße, entlang gebaut waren. Sie verlief parallel zur Elbe – dem Fluss, der die Bewohner des Dorfes ernährte, denn sie alle waren Binnenschiffer. Sie hatten das Dorf zu Beginn des vorigen Jahrhunderts oben auf einem Deich erbaut.

Jedenfalls war Omas Garten riesengroß. Und sie hatte darin Obstbäume, Kartoffeln, Beerensträucher und natürlich Erdbeeren. Noch heute sind rote Johannisbeeren meine absolute Lieblingsfrucht. Der kleine Vorgarten blieb den Blumen vorbehalten.

Ostern begann immer am Sonnabend (so heißt der Samstag in meiner Heimat)  mit dem Färben der Eier in Omas großer Küche. Alle halfen mit, denn es wurden riesige Mengen verschlungen. Noch heute habe ich den großen Teller mit den Einbuchtungen für die Ostereier vor Augen, wohinein wir immer die fertigen Eier legten. Im Garten suchten mein älterer Bruder und ich am Ostersonntag unsere Süßigkeiten und Eier. Während mein Bruder immer im großen Obstgarten suchen durfte, musste ich immer im kleinen Vorgarten zwischen den Blumenrabatten suchen. Damit konnte ich mich nur schwer abfinden, denn der Nutzgarten war ja viel größer – folglich bekam mein Bruder auch mehr als ich. Doch jedes Jahr konnten meine Eltern mich am Ende doch davon überzeugen, dass wir beide gleich viel bekommen hatten. Am Ostermontag trafen wir uns mit den Dorfkindern zum Eiertrudeln – wir ließen unsere gefundenen Ostereier den Deich hinabkullern.

Perfekte Ostern. Das Haus meiner Oma wurde irgendwann verkauft. Heute ist ihr Garten nur mehr ein großer Rasen.

 

Eure Sandra von elbfeeberlin