Slowly and forever

Fünf Entwürfe langer Brautkleider haben es in die Kollektion für 2019 geschafft. Sie vereint die Liebe zum Detail und nachhaltigen Material.

Vier davon sind Zweiteiler, d. h. sie bestehen aus einem Oberteil und einem Rock – so sind die Teile untereinander austauschbar. Oberteile und Röcke können ganz nach Brautwunsch  neu kombiniert werden. Nach der Hochzeit könnenRock und Oberteil zu anderen Stücken kombiniert werden – so kann frau ihren großen Tag und die Erinnerungen daran auch später genießen.  Das fünfte Kleid, das einzige einteilige der Kollektion, ist für mich ganz besonders, denn es ist so zart und reduziert, dass es die Braut elfenhaft in Szene setzt.

Die Materialien sind ausgesucht und so nachhaltig wie möglich: Bio-Fairtrade-Baumwolle und Tüll, Seide, Vintage-Spitze und leftover-Spitzenteile.

Alle Stücke entstehen, wie immer bei elbfeeberlin, aus ausgesuchten Naturfasern und nachhaltigen Stoffen in liebevoller Handarbeit im Berliner Atelier.

Und hier sind die Modelle:

Ava:

Ada:

Lilli:

Anna:

Mimi:

 

Mehr Details zu den Kleidern findet Ihr hier:

„Slowly and forever“ – in Details

 

 

 

 

 

 

 

„WildThing“ Kollektion Herbst/ Winter 2018/19

Diese Kollektion bezog ihre Inspiration nicht, wie bei mir sonst häufig der Fall, aus einer literarischen Quelle oder von einer Reise.

Modell „Jennifer“

Im Sinne der zero-waste-Nachhaltigkeit hatte ich mir vor einiger Zeit vorgenommen, auch kleinste Wollreste aufzuheben und einer Weiterverarbeitung zuzuführen – herausgekommen ist die Idee, alle diese Wollreste zu großen Knäulen zusammenzuführen, sodass daraus neue Stücke, insbesondere Pullover, entstehen können. Hinzu kamen noch Stoffe, die ich aus dem Nachlass eines Herrenschneiders bekommen hatte. Ergänzt werden diese „leftover-materials“ von fair gehandelter und ökologisch produzierter Baumwolle und Merino- und Schurwolle. Diese Materialien gehören bei mir ja mittlerweile schon zu den Klassikern.

Die Kollektion „WildThing“ besteht aus zehn Teilen. Die neun Pullover und der eine Rock, der zu allen passt, entstanden und entstehen alle in meinem Berliner Atelier.

Modell „Cyndi“

Modell „Bonnie“

Modell „Blondie“

Modell „Whitney“

Modell „Kate“

Modell „Tracy“

Modell „Kim“

Modell „Tina“

(Unser Model Eva trägt zu den Pullovern immer den Rock der Kollektion „Tanita“)

Als ich  über Namen für meine Kollektion nachdachte und dabei die einzelnen Teile betrachtete, musste ich plötzlich an die Popsängerinnen der 1980er denken. Irgendwie passten sie zu den Pullovern. Sie waren wild, unabhängig und doch irgendwie fester Bestandteil der Kultur. Für mich sind sie genau so wie die Teile dieser Kollektion.

 

Ich freue mich auf Euer Feedback.

Eure Sandra von elbfeeberlin

Gutgemeinte Ratschläge

An den Zugriffszahlen auf meine Produkte merke ich: Die Bräute der kommenden Saison begeben sich nun auf die Suche nach DEM Kleid.

Wahrscheinlich bekommt Ihr jetzt ganz viele Tipps und auch ich gebe ein paar dazu:

  1. Ganz wichtig: Lass Dir nicht zuviel hineinreden! Und nimm nicht 20 Leute zur Anprobe mit. Erfahrungsgemäß gilt die alte Weisheit: Viele Köche verderben den Brei. Das Brautkleid muss in erster Linie Dir gefallen. Du kannst zum ersten Gespräch zu mir allein kommen oder ich zu Dir und zum zweiten oder dritten in Begleitung. Dann haben wir schon einmal in erster Linie Deine Wünsche besprochen und Deine Ratgeber*innen können anschließend konstruktiv mitwirken.
  2. Setz Dich zeitlich nicht zu sehr unter Druck.
  3. Achte auf die Materialien. Polyesterfasern sehen nach Polyesterfasern aus, sei es bei Satin oder Taft. Viel schöner sind Satin, Taft, Doupion, Organza und Chiffon aus Seide; Musselin, Satin und Tüll aus Baumwolle. Seide und Baumwolle können aus nachhaltiger Produktion stammen und müssen nicht zu teuer sein. Ein Kleid aus hochwertigen Naturfasern ist auf jedem Bild sofort erkennbar. Ich war einmal Gast auf einer Hochzeit, auf der die Brautmutter ein elegantes hellblaues Kostüm aus Doupionseide trug, ihre Tochter ein Brautkleid aus Kunstfasern – auf jedem Bild glänzte die Seide dezent, während das Brautkleid einfach eine weiße Fläche war.
  4. Es stimmt: Ein Brautkleid soll schick sein. Aber es muss eben auch bequem sein. Wenn Du eine Corsage nicht gewohnt bist und sie Dir schon bei der Anprobe unbequem scheint, dann wähle lieber eine andere Passform. Es gibt weitere Schnittformen, die eventuelle Problemzonen kaschieren, bzw. bestimmte Körperpartien hervorheben. Du trägst das Kleid schließlich viele Stunden lang und siehst vor allem wunderschön aus, wenn Du Dich wohlfühlst.
  5. Es muss nicht immer weiß oder ivory sein. Wenn Du lieber eine andere Farbe trägst – dann tu dies. Gerade in den vergangenen Jahren entwickelte sich bei meinen Kundinnen der Trend zu mehr Farbe.

Und nun kommt der wichtigste, nach meiner Meinung:

  1. Versuche, dem psychologischen Druck, es solle der schönste Tag im Leben werden, auszuweichen. Ich bin mir sicher: Es wird ein schöner Tag. Aber von dem schönsten Tag zu sprechen, fällt mir beispielsweise schwer. Es ist so unfair, immer alles an diesem einen Ereignis festzumachen. Meine Hochzeit war wunderschön, aber es gab davor und danach auch noch so viele andere schöne Tage mit meinem Mann und meinen Kindern – beispielsweise ein besonders schöner Urlaubstag, ein romantischer Ausflug zu zweit, eine tolle Feier für meine Töchter….Ich könnte noch vieles aufzählen.

 

Eure Sandra von elbfeeberlin