Colorinteraction

Wenn jemand „Rot“ sagt (den Namen einer Farbe) und 50 Leute hören zu, dann kann erwartet werden, dass da 50 Rots in den Köpfen sein werden. Und man kann sicher sein, dass all diese Rots unterschiedlich sind.“ Josef Albers

Und so ist es – Ein Blau ist ebenfalls nicht nur EIN Blau. usw.usw.
Und was zu den unterschiedlichen Vorstellungen von ein und demselben Farbton noch hinzukommt: Obwohl es unzählige Töne, Schattierungen von Farben haben, gibt es nur ungefähr 30 Wörter, die Farben beschreiben.Wir müssen uns also bei der Wahrnehmung von Farben völlig auf uns selbst verlassen.

Wenn man jetzt noch weitergeht und Farben zusammenbringt, ändert sich die Wahrnehmung erneut. Ein Rot im Zusammenspiel mit grün erscheint heller als das gleiche Rot, wenn es mit Gelb kombiniert wird.

Diese Gedanken haben meine Winterkollektion inspiriert. Ich habe mit einzelnen Farben experimentiert und sie dann zusammengebracht.

Und weil ich diese Freiheit in der Farbwahl nicht nur für mich beanspruche, möchte ich diese Möglichkeit auch meinen Kundinnen in der neuen Kollektion geben. So gibt es die Modelle einmal in der Variante, wie ich sie kombiniere und dann auch als Basis für die eigenen Farbwünsche meiner Kundinnen.

Die biologisch hergestellten und fair gehandelten Materialien verarbeite ich alle in meinem Berliner Atelier.

Viel Spaß beim Kombinieren!

Birds – Close to You – die neue Kollektion für die Braut und die weiblichen Gäste

 

Why do birds suddenly appear …

every time you are near.. 

just like me…

they long to be…

close to you….

Das sangen die Carpenters 1971 und dieser Song gehört für mich zu den zauberhaftesten Liebesliedern überhaupt. 

warum fliegen die Vögel herbei…

wenn Du da bist….

genau wie ich…

sehnen sie sich danach

dir nahe zu sein…

Wie wunderschön leicht hier die Liebe fliegt. Und genauso sollte meine neue Kollektion für 2021 werden. Beim Design der Kleider leiteten mich die Materialien – zarter Baumwollvoile, Tüll, Spitze, Seide, Viskose- in hellen und zarten Farbtönen. Die Kleider und Accessoires sind für Bräute und weibliche Gäste gedacht.  Sie sollten praxistauglich sein und viele Bewegungen zulassen – schließlich wird auf Familienfesten nicht nur steif herumgestanden – dementsprechend passte ich die Schnitte an. Wir wollen uns bewegen und unbeschwert fühlen an einem solch wunderbaren Tag….

Und so ist auch diese Kollektion wieder von einer Leichtigkeit des Seins bestimmt.

Wie immer entstanden und entstehen alle meine Stücke in meinem Berliner Atelier. 

#madewithlove #madeinberlin

Eure Sandra von elbfeeberlin

Den Hund bugsieren

 

George liebt seine Hundepension. Dort kann er unbeschwert mit anderen Hunden herumtollen. Und weil er schon zu Weihnachten nicht dorthin konnte, da unser Urlaub Corona-bedingt ausfiel und auch der Februarurlaub nicht stattfinden wird, haben wir uns gedacht, dass er jetzt im Januar noch ein paar Tage dort herumtoben sollte.

Ich rief deshalb unsere Hundepensionswirtin an und fragte, ob es denn mal möglich sei und vor allem, ob auch andere große Hunde da wären. Sie bejahte das. Eine schneidige und aktive Dobermann-Dame sei gerade da. Und als sie auch noch meinte, dass die Pension die Corona-Maßnahmen nicht überleben werde….Ein Grund mehr, ihn noch ein paar Tage dort genießen zu lassen. 

Abgemacht.

Am Mittwoch wollte ich ihn bringen. Just am Dienstag ging unser Auto kaputt. Ich rief die Wirtin an und sie sagte, es sei kein Problem, sie könne ihn abholen. Wunderbar. Da George immer problemlos und beschwingt in unseren Kofferraum hineinspringt, dachte ich nicht, dass es problematisch werden könnte. Doch als dann die Autotür aufging und er hineingehen sollte, weigerte er sich beharrlich, dabei waren die Bedingungen optimal: Ein großer behaglicher Käfig, Marke XXL, eine Decke darin… Doch George blieb standhaft vor der Autotür sitzen. Ich kletterte ins Auto und wollte ihn hereinlocken. 

Bugsieren – ein Wort, in der Aussprache so schwierig und umständlich wie der Wortklang. 

Dieses Wort fiel mir in dem Moment ein, als ich versuchte, ihn am Halsband sanft heranzuziehen, die Pensionswirtin ihn am Bauch umfasste und ihn etwas anhob, schließlich von hinten auch noch meine Tochter anschob. Zum Glück lief gerade niemand vorbei. 

Zu dritt bugsierten wir also unseren 65-Kilogramm-Molosser hinein. Ein hartes Stück Arbeit, das sich aber gelohnt hat, denn die Dobermann-Dame und er hatten richtig Spaß. 

Eure Sandra von elbfeeberlin