Mein Zitronenmoment

Die Spätsommertage gehören für mich zu den schönsten des Jahres. Und gestern war es ein ganz besonders herrlicher. Denn ich hatte einen Zitronenmoment.

Ich war ziemlich k.o. von den letzten Nächten, denn unser Hund hatte mich in den vergangenen Nächten regelmäßig drei Uhr morgens aus dem Bett geholt, weil er dringend mal raus musste. Eigentlich dachte ich, das sei mit der Weltenweit vorbei, aber naja. Eine allergiebedingte Futterumstellung ist für so ein zartes Wesen wie einen über 60 Kilogramm schweren Neufundländer eben keine Kleinigkeit.

Gegen Mittag war ich dann völlig übermüdet und mein lieber Mann sagte: Mix Dir doch einen Limoncello-Sprizz und leg Dich ein bisschen in den Liegestuhl im Garten. Das Wetter ist traumhaft.

Mein Mann hat oftmals die besten Ideen. Unsere große Tochter hatte von ihrem Urlaub in Neapel sehr guten Limoncello mitgebracht und Sekt war auch noch da. Ich mischte niedrig dosiert, denn schließlich musste ich nachher noch wählen gehen. Gutgelaunt legte ich mich mit meinem zitronigen Aperitif in den Liegestuhl und schaute auf die Blumen vor mir. Nach kurzer Zeit kam ein Zitronenfalter und flatterte eine ganze Weile von Blume zu Blume, hoch und runter, hin und her.

Ich war eins mit der Welt. 

Eure Sandra von elbfeeberlin

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